DIE GESCHICHTE DER FAHRT VON MAGRIB NACH IZMIR

Der Grundgedanke dieses Projektes ist es, den Einfluss der Masseneinwanderungen und Einwandererkulturen aus dem 15. Jahrhundert aus Spanien in das osmanische Reich auf die Menschen aufzuzeigen, die heute in unserem Land mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen leben – auch wenn ihre Zahl im Vergleich zu früher abgenommen hat. In dieser Zeit waren die in Europa herrschenden religiösen Dogmen und wirtschaftlichen Unruhen der Grund für die in Spanien lebenden Muslime und Juden die iberische Halbinsel auf dem Seeweg zu verlassen. Auf Befehl des zu dieser Zeit herrschenden osmanischen Sultans Beyazit II. brachten die osmanische Flotte und die Schiffe der Garp Ocak (Einheit der westlichen osmanischen Marinesoldaten) diese Menschen, die das Land verlassen hatten, das 700 Jahre ihre Heimat war, nach Izmir und Saloniki. Seit dieser Zeit war das osmanische Reich die neue Heimat dieser Reisenden.

Ein Routenplan für das Mittelmeer wurde Hand in Hand von Ost und West erstellt. Es werden zwei für diese Zeit charakteristische osmanische Schiffstypen ausgewählt und nachgebaut. Während der Reise werden die beabsichtigten Botschaften über die Musik weitergegeben, die für die Menschen gleicher Kultur ein Pfeiler ihrer Kultur ist. Aus diesem Grund werden in drei Zentren (Granada, Saloniki und Izmir) Open-Air-Konzerte gegeben, an denen Gruppen und Solisten mit Folkloremusik teilnehmen. In den Häfen, die während der Reise angelaufen werden, werden verschiedene kulturelle Veranstaltungen durchgeführt.

Die Reiseroute :Ýstanbul - Lesbos- Rhodos - Kreta – Peloponnes-Halbinsel – Otranto (Italien) - Malta - Libyen- Tunesien - Algerien - Menorca und Mallorca –Toulon(Frankreich) - Spanien - Saloniki – Ýstanbul.


Was diese Reise erzählt ...

Diese Reise, als die Osmanen ihr Land für eine fremde Religion und Kultur öffneten, ist als „weißes Kapitel“ in die Geschichte eingegangen und hat dazu beigetragen, das Bild der türkischen Geschichte positiv zu beeinflussen. Außerdem hat sie der Menschheit gezeigt, dass die bis heute herrschenden Probleme zwischen den Religionen vor Jahrhunderten gelöst wurden.

Was wir auf dem 6. Kontinent gesehen haben ...


Das Ziel der 360° Forschungsgruppe mit ihrer geplanten Reise ist es,

- der Welt die positive Seite der Osmanen und somit auch der Türken zu zeigen.

- den Schmerz zu zeigen, der den Menschen durch die über die Jahrhunderte andauernde Diskriminierung

aufgrund von Rasse, Religion und Sprache zugefügt wird.

- einen Teil der Geschichte des Mittelmeers zu zeigen, der auch 6. Kontinent genannt wird.

Eine Reise mit einem osmanischen Schiff ...

Die gewählten Schiffstypen sind leicht, schnell und mit leicht aufzuziehendem Takelwerk. Durch diese Eigenschaften wurden die Schichte in der osmanischen Flotte zur Nachrichtenvermittlung verwendet und „Kurrierschiff“ genannt.
     
 
     
Unterstützende Organisationen

• Stiftung zur Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte der Türkei
• 500.Jahr-Museum
• Abteilung für Astronomie und Weltraumwissenschaften der wissenschaftlichen Fakultät der
Ege-Universität
• Ministerium für Kultur und Tourismus
• Stiftung zur Bekanntmachung der Türkei
• Geographische Fakultät der Istanbul-Universität
• fachmännische Berater für dieses Gebiet